01.08.2014

Milliardenschäden durch Wirtschaftsspionage: Nicht nur Großunternehmen betroffen

Wirtschaftsspionage richtet in deutschen Unternehmen jährlich einen Schaden in Milliardenhöhe an. Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) schätzt den jährlichen Schaden sogar auf mindestens 100 Milliarden Euro. Ziel der Wirtschaftsspionage sind dabei keineswegs nur "Global Player" bzw. internationale Konzerne. Vor allem der Mittelstand, aber auch kleine Unternehmen sind der Gefahr der Wirtschaftskriminalität ausgesetzt. Weil Deutschlands Mittelstand bekannt für seine Innovationskraft ist, ist er besonders attraktiv für Wirtschaftsspionage. Michael George vom bayerischen Verfassungsschutz geht davon aus, dass in über 90% der Fälle kleine oder mittelständische Unternehmen Opfer von Wirtschaftsspionage werden. Sowohl das Bundesamt für Verfassungsschutz als auch der Deutsche Industrie und Handelskammertag (DIHK) appellieren an die kleinen und mittleren Firmen in Deutschland, mehr für den Schutz gegen Ausspähungen zu tun. Gerade die IT-Sicherheitsstruktur ist bei kleinen und mittleren Unternehmen viel weniger gut ausgeprägt, als bei Großunternehmen. Der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, schreibt im Handelsblatt über die Problematik beim Mittelstand "Obwohl sie das bevorzugte Ziel ausländischer Spionage sind, fehlt ihnen häufig das Bewusstsein für die vielfältigen Bedrohungen". Nach einer Studie der Münchner Beratungsgesellschaft Corporate Trust sind neben der Forschung und Entwicklung vor allem der Vertrieb und die Finanzabteilung die am häufigsten ausspionierten Bereiche. Eine besondere Gefahr der Wirtschaftsspionage besteht beim Austausch von Daten, sei es innerhalb von Projektteams, zwischen Niederlassungen, aber auch mit Kunden, Lieferanten und Geschäftspartnern. Hier werden meist noch unverschlüsselt Daten per E-Mail ausgetauscht oder Consumer Cloud-Speicherdienste amerikanischer Unternehmen genutzt, die spätestens seit dem Patriot Act nicht mehr vor dem Zugriff von US-Behörden geschützt sind. Doch es gibt Lösungen, mit denen vertrauliche Daten und der Datenaustausch effektiv geschützt werden kann. Virtuelle Datenräume, die beispielsweise vom deutschen Unternehmen netfiles GmbH angeboten werden, bieten vor allem beim Austausch von vertraulichen Dateien innerhalb von Projektteams aber auch unternehmensübergreifend beim Datenaustausch mit Geschäftspartnern ein Höchstmaß an Sicherheit. Daten werden nicht nur beim Transfer sondern auch bei der Speicherung im Datenraum mit AES-256 verschlüsselt. Der Hintergrund eines deutschen Anbieters, das den strengen deutschen Datenschutzbestimmungen unterliegt, und ein Hosting in hochsicheren Rechenzentren mit Standort ausschließlich in Deutschland gewährleisten dabei ein Höchstmaß an Datenschutz. Datenräume sind heute nicht nur bei Due Diligence und M&A Projekten die Lösung für höchste Sicherheit und Effizienz beim Datenaustausch und der Kommunikation, sondern auch in der tagtäglichen Projektarbeit und Zusammenarbeit mit Kunden, Lieferanten und Geschäftspartnern. Der netfiles Datenraum bieten dabei insbesondere für den Mittelstand preislich attraktive und besonders anwenderfreundliche Lösungen, die sofort und ohne aufwändige Schulung oder Bindung von IT-Ressourcen einsetzbar sind.