Willkommen 2026 – mit Optimismus ins neue Jahr
Zum Jahreswechsel beschäftigen sich vermutlich so gut wie alle Unternehmen mit einem Rückblick und einer Analyse des vergangenen Jahres sowie der Planung für das neue Jahr. Auch bei netfiles fragen wir uns natürlich, was die kommenden Monate wohl bringen werden: in politischer, wirtschaftlicher und vor allem technologischer Hinsicht. In diesem Ausblick erfahren Sie, warum wir trotz der bestehenden geopolitischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten mit einer gesunden Portion Optimismus in das neue Jahr starten.
M&A-Markt 2026: Vorsichtiger Optimismus
Nach einer Phase der Zurückhaltung mehren sich die Anzeichen für eine leichte Erholung im M&A-Markt. Branchenexperten erwarten für 2026 wieder mehr Transaktionen – allerdings unter veränderten Vorzeichen. Bereits 2025 zeigte sich ein Trend zu weniger, dafür aber volumenstärkeren Deals. Diese Entwicklung dürfte sich fortsetzen.
Gleichzeitig bleibt das Marktumfeld anspruchsvoll: Die Steigende Zahl der Unternehmensinsolvenzen und ein erhöhtes Risikobewusstsein führen dazu, dass Transaktionen intensiver geprüft, sorgfältiger vorbereitet und strukturierter begleitet werden. Geschwindigkeit bleibt ein wichtiger Faktor – darf jedoch nicht zulasten von Qualität, Transparenz und Sicherheit gehen. Eine gute Vorbereitung und eine stabile IT-Basis sind daher wichtiger denn je.
Virtuelle Datenräume: Auch 2026 unverzichtbar
Mit der steigenden Komplexität von Transaktionen wachsen auch die Anforderungen an die zugrunde liegenden digitalen Prozesse. Virtuelle Datenräume (VDRs) sind hierbei nicht mehr wegzudenken. Sie schaffen Ordnung in komplexen Prüfprozessen, ermöglichen einen kontrollierten Informationsfluss und unterstützen fundierte Entscheidungen – auch dann, wenn Zeitdruck und regulatorische Anforderungen zunehmen. Sie sind längst mehr als nur Ablageorte für Dokumente, sondern zentrale Arbeitsumgebungen für alle Beteiligten.
Unverzichtbar sind daher VDR-Lösungen, die
Informationen klar strukturieren und übersichtlich bereitstellen,
Prüf- und Entscheidungsprozesse beschleunigen
und ein hohes Maß an Sicherheit, Kontrolle und Nachvollziehbarkeit gewährleisten.
Firmensitz, Betrieb und Sicherheitskonzept der eingesetzten Datenräume spielen dabei eine immer größere Rolle – insbesondere in einem global vernetzten, politisch angespannten Umfeld. Denn Unternehmen müssen jederzeit die Kontrolle und Souveränität über ihre Daten behalten.
Datensouveränität: Eine strategische Frage
Datensouveränität ist inzwischen zu einer strategischen Frage geworden, von der langfristig auch das Fortbestehen von Unternehmen abhängen kann. IT- und Compliance-Verantwortliche, aber auch die Geschäftsleitung sollten das Thema auf dem Schirm haben.
Abhängigkeiten von internationalen Plattformen und Cloud-Anbietern werden zunehmend kritischer hinterfragt – nicht, weil die zugrunde liegende Technologie grundsätzlich problematisch wäre, sondern weil Unternehmen immer weniger kontrollieren können, was mit ihren Daten geschieht und unter welchen rechtlichen Rahmenbedingungen darauf zugegriffen werden kann. Was zunächst abstrakt klingt, ist bereits ganz real, wie prominente Beispiele zeigen: So wurde Karim Khan, dem Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag, auf Anordnung der US-Regierung zeitweise der Zugriff auf sein E-Mail-Konto bei Microsoft entzogen. Auch der französische Richter Nicolas Guillou war Berichten zufolge betroffen. Ihm wurden nicht nur sein Amazon- und Paypal-Konto geschlossen sowie Hotelbuchungen über Expedia storniert. Auch Kreditkarten wie Visa oder Mastercard konnte Guillou nicht mehr nutzen.
Diese Fälle verdeutlichen, dass digitale Abhängigkeiten konkrete Auswirkungen auf Arbeitsfähigkeit, Kommunikation und institutionelle Handlungsfähigkeit haben können.
KI: Daten in der Verarbeitungs-Blackbox
Ein weiterer Faktor, der das Bewusstsein für Datensouveränität deutlich schärft, ist der zunehmende Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI). Auch im M&A-Umfeld wächst die Bereitschaft, KI-gestützte Lösungen einzusetzen – etwa zur Analyse großer Dokumentenmengen oder zur Unterstützung von Due-Diligence-Prozessen. Effizienzgewinne, Zeitersparnis und bessere Vergleichbarkeit gelten dabei als zentrale Treiber.
Gleichzeitig verändert KI den Umgang mit Daten grundlegend. Informationen werden nicht mehr nur gespeichert undbereitgestellt, sondern aktiv verarbeitet, analysiert und weiterverwendet. Damit rücken neue Fragen in den Vordergrund: Wo findet diese Verarbeitung statt? Welche Daten fließen in welche Systeme? Und wie transparent und kontrollierbar sind diese Prozesse?
Gerade bei sensiblen Unternehmens- und Transaktionsdaten ist diese fehlende Transparenz ein kritischer Faktor. Selbst wenn Anbieter eine zweckgebundene Nutzung zusichern, bleibt für viele Unternehmen unklar, welche technischen, organisatorischen und rechtlichen Rahmenbedingungen im Hintergrund greifen. Verantwortung und Kontrolle lassen sich nicht auslagern – sie verbleiben beim datenhaltenden Unternehmen und stellen mit der zunehmenden KI-Nutzung 2026 eine zentrale Herausforderung dar.
IT-Landschaft in Unternehmen: Neubewertung erforderlich
Für viele Unternehmen führen diese Entwicklungen zu einer grundlegenden Neubewertung ihrer IT-Landschaft. Datensouveränität ist dabei keine Frage einzelner Tools, sondern das Ergebnis bewusster strategischer Entscheidungen: für kontrollierbare Datenflüsse, klare Zuständigkeiten und nachvollziehbare Sicherheits- und Compliance-Strukturen.
Gefragt sind IT-Lösungen, die Sicherheit, Effizienz und Vertrauen miteinander verbinden und zugleich rechtliche sowie geopolitische Risiken berücksichtigen. Vor diesem Hintergrund gewinnen europäische und insbesondere deutsche Anbieter weiter an Bedeutung – vor allem dann, wenn sie technologische Leistungsfähigkeit mit langfristiger Verlässlichkeit verbinden. In einem Umfeld, das von Wandel, Unsicherheit und steigenden Anforderungen geprägt ist, zeigt sich der Wert von Erfahrung und Kontinuität.
25 Jahre netfiles: Pioniergeist plus Erfahrung
Über eine halbe Million Nutzer setzen bereits erfolgreich auf netfiles – als Lösung für sicheren Datenaustausch und effiziente Zusammenarbeit. Seit 2001 unterstützen wir Unternehmen mit sicheren, virtuellen Datenräumen aus Deutschland und verstehen uns dabei als verlässlicher Partner auf Augenhöhe. Diese langjährige Erfahrung ist für uns die Grundlage der kontinuierlichen Weiterentwicklung von netfiles.
Aals Antwort auf den steigenden Wunsch unserer Kunden nach maximaler Kontrolle über sensible Daten haben wir im vergangenen Jahr zwei neue Produkte auf den Markt gebracht: das revisionssichere netfiles Online-Datenraum-Archiv zur langfristigen Speicherung wichtiger Dateien; und netfiles Data Vault – einen vollständig Ende-zu-Ende-verschlüsselten Datentresor. Und die Entwicklung geht weiter: immer mit dem Anspruch, Sicherheit, Effizienz und Nutzerfreundlichkeit in Einklang zu bringen.
Fazit: Optimismus wagen und auf Sicherheit setzen
Für die kommenden Monate erwarten wir, dass Unternehmen ihre Prioritäten weiter in puncto Sicherheit und souveräne IT-Strukturen ausrichten werden.
Gerne begleiten wir Sie dabei auch 2026 und darüber hinaus als verlässlicher Partner für sicheren Datenaustausch – damit Ihre sensiblen Informationen auch in bewegten Zeiten sicher und unter Ihrer Kontrolle bleiben.
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